Gestern Abend sitze ich noch auf der Fähre und merke, wie ich innerlich meine ganze Reise nachzeichne, weil ich einfach nicht glauben kann, wie unterschiedlich sich die Zonen angefühlt haben. Ich starte wie vorgesehen auf Zephras, weil mein Skyborne-Charakter diesen eigenen Startpfad bekommt, und bin ehrlich überrascht, wie viel Atmosphäre die Insel schon in den ersten Stunden aufbaut, bevor man überhaupt in die klassische Welt wechselt.
Von dort aus schlängle ich mich grob entlang der alten 1-bis-60-Struktur, aber die vier neuen Zonen mischen alles schön durcheinander, weil man plötzlich Abzweigungen nimmt, die es früher gar nicht gab. Eine davon wird für mich zur echten Liebe, ich hänge dort viel länger herum als nötig, mache Nebenquests, die ich eigentlich ignorieren wollte, und erwische mich dabei, wie ich einfach nur die Landschaft anschaue, obwohl mein Questlog schon überquillt. Dafür gibt es eine andere Zone, die ich beim nächsten Durchlauf wohl auslasse, nicht weil sie schlecht ist, sondern weil sie sich für meinen Spielstil zäh anfühlt, zu viele Laufwege, zu wenig Überraschung. Die neun neuen Dungeons habe ich nur teilweise mitgenommen, aber genau die haben manche drögen Passagen gerettet, weil man plötzlich eine Gruppe um sich hat und die Zone in einem ganz anderen Tempo erlebt.
Ich frage mich jetzt, ob es anderen beim Blick zurück ähnlich ergeht, dass eine einzige neue Zone die ganze Route umwirft und man im Nachhinein seinen Pfad komplett anders planen würde. Welche Zone hat euch beim Hochleveln festgehalten, obwohl ihr eigentlich nur durchwollte?