Mich beschäftigt das seit ein paar Abenden mit wechselnder Besetzung in Ruinen von Lordaeron und zuletzt in Whelgars Ausgrabungsstätte. Meine These: ab fünf, sechs Leuten plus Reserve fängt die Absprache an, mehr Zeit zu fressen als sie an Wipes spart, weil jeder erstmal erklärt bekommen will, wo es langgeht und wer welche Pulls übernimmt.
Die Gegenposition verstehe ich auch – mehr Leute heißt mehr Polster, wenn einer disconnectet oder spät noch offline muss, und gerade spät am Abend ist das ja eher die Regel als die Ausnahme. Da zahlt sich eine größere Gruppe aus, weil sie nicht beim ersten Ausfall auseinanderfällt.
Meine Erfahrung kippt aber, sobald die Gruppe eingespielt ist und schon zwei, drei Abende zusammen unterwegs war – dann skaliert die Absprache offenbar nicht mehr mit der Kopfzahl, weil man die Macken der anderen schon kennt. Ob das wirklich so ist oder ich mir das nur einbilde, kann eigentlich nur jemand widerlegen, der mal eine frische Gruppe und eine eingespielte in derselben Größe direkt nebeneinander stellt und die reine Absprachezeit stoppt, statt nur das Bauchgefühl danach zu nehmen.
Wie seht ihr das, speziell für die späten Stunden, wenn die Gruppenfindung ohnehin zäh läuft?