Gestern Abend wieder passiert, und ich lache noch heute darüber. Ich stehe vor der Ertrunkenen Stadt, die Gruppe ist schon halb drin, und mir fällt erst beim Betreten auf, dass ich mich vorher nie groß in der Gegend umgesehen habe. Keine Ahnung, wer die Naga dort hochgespült hat, keine Ahnung, warum die Makrura da unten wohnen. Einfach reingestolpert wie ein Tourist ohne Reiseführer.
Mein Tipp, der sich bei mir eingeschliffen hat: Sobald eine Zone neu für mich ist, laufe ich erst mal die Hauptstadt oder das größte Lager ab und rede mit möglichst vielen Leuten dort, bevor ich überhaupt an einen Dungeoneingang denke. Bei der Feste Krol'dok zum Beispiel lohnt es sich, in der Flusslande-Zone vorher ordentlich herumzuschnuppern, einfach weil die Festung angeblich unter dem Einfluss des Kults des Zwielichthammers steht und man dann zumindest grob weiß, worauf man sich einlässt. Genauso bei der Schwarzschlundfeste, die ja mitten in der Furbolg-Hauptstadt im Norden von Azshara liegt, da schadet es sicher nicht, sich die Gegend drumherum vorher mal in Ruhe anzusehen.
Woran merkt man es, wenn man es verpasst hat? Bei mir ist es immer dasselbe Gefühl: Die Bosse reden von Dingen, die ich nicht kenne, und ich nicke nur höflich mit, als würde ich verstehen, was im Dark-Iron-Konflikt unter Ironforge eigentlich los ist. Geht es euch auch so, dass ihr manchmal erst im Verlies merkt, dass vorher eine ganze Geschichte an euch vorbeigezogen ist?